Stromkonzerne verdienen 100 Milliarden Euro seit 2002

21. Oktober 2010

Wenn der Zähler läuft, dann kassieren die 3 großen Energiekonzerne Eon, RWE und EnBW richtig ab. Sie machen dabei weit überdurchschnittliche Profite. Trotzdem erhöhen sie jedes Jahr mit fadenscheinigen Begründungen die Tarife und können den Verbrauchern wegen ihrer Monopolstellung zunehmend mehr Geld aus der Tasche ziehen. So haben sie ihre Gewinne seit 2002 versiebenfacht und konnten deshalb 2009 23 Mrd. Euro einstreichen.

Deutlich muss gesagt werden. dass die Rendite von RWE weit über den “für Dax-Konzerne üblichen Renditen auf Märkten mit funktionierendem Wettbewerb” liegt. Allein nach diesen Kriterien haben die Kunden von RWE 2,3 Milliarden Euro zu viel gezahlt.

Damit diese enormen Profite nicht – wie bisher immer – in den Taschen von spekulierenden “Investoren” landen und denen damit weitere gefährliche Spekulationsgeschäfte ermöglicht werden, müssen die großen Energiekonzerne vergesellschaftet werden. Dann könnten diese Milliarden für gesellschaftlich sinnvolle Zwecke ausgegeben oder die Tarife wieder gesenkt werden.

Die Frankfurter Rundschau stellt ein Gutachten, das diese Zusammenhänge darstellt, ausführlich vor:


Milliardenprofit durch Marktmacht – Strom-Oligopol scheffelt Geld

Von Jakob Schlandt

20.10.2010 FR – Auf dem deutschen Energiemarkt herrschen nach wie vor paradiesische Zustände – für die großen Energiekonzerne. …

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Greenpeace: Kernkraft seit 1950 mit mehr als 200 Milliarden Euro gefördert

18. Oktober 2010

Einer Studie des  Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft zufolge, die  im Auftrag von Greenpeace erstellt wurde, wurde die Kernkraft seit 1950 mit mehr als 200 Milliarden Euro gefördert. Diese Studie ist die erste umfassende Bilanzierung der staatlichen Förderung von Atomkraft in Deutschland, hier:

Atomstrom: “Nicht nur die gefährlichste, sondern auch die teuerste Form der Stromerzeugung”

Laut einer Greenpeace-Studie ist die Nutzung der Kernkraft seit 1950 mit mehr als 200 Milliarden Euro gefördert worden. Die Laufzeitverlängerung verursache weitere Kosten.

13.10.2010 dpa – Atomstrom ist nicht so billig, wie die Bundesregierung es oft darstellt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Umweltschutzorganisation Greenpeace. Seitdem in den fünfziger Jahren die ersten Pläne zur Nutzung der Kernenergie in Deutschland gemacht wurden, seien rund 204 Milliarden Euro Fördergelder in die Technologie geflossen.

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