Wenn der Zähler läuft, dann kassieren die 3 großen Energiekonzerne Eon, RWE und EnBW richtig ab. Sie machen dabei weit überdurchschnittliche Profite. Trotzdem erhöhen sie jedes Jahr mit fadenscheinigen Begründungen die Tarife und können den Verbrauchern wegen ihrer Monopolstellung zunehmend mehr Geld aus der Tasche ziehen. So haben sie ihre Gewinne seit 2002 versiebenfacht und konnten deshalb 2009 23 Mrd. Euro einstreichen.
Deutlich muss gesagt werden. dass die Rendite von RWE weit über den “für Dax-Konzerne üblichen Renditen auf Märkten mit funktionierendem Wettbewerb” liegt. Allein nach diesen Kriterien haben die Kunden von RWE 2,3 Milliarden Euro zu viel gezahlt.
Damit diese enormen Profite nicht – wie bisher immer – in den Taschen von spekulierenden “Investoren” landen und denen damit weitere gefährliche Spekulationsgeschäfte ermöglicht werden, müssen die großen Energiekonzerne vergesellschaftet werden. Dann könnten diese Milliarden für gesellschaftlich sinnvolle Zwecke ausgegeben oder die Tarife wieder gesenkt werden.
Die Frankfurter Rundschau stellt ein Gutachten, das diese Zusammenhänge darstellt, ausführlich vor:
“Milliardenprofit durch Marktmacht – Strom-Oligopol scheffelt Geld
Von Jakob Schlandt
20.10.2010 FR – Auf dem deutschen Energiemarkt herrschen nach wie vor paradiesische Zustände – für die großen Energiekonzerne. …
Verfasst von Robert Maurer