Krieg gegen Ghaddafi-Regime wegen Libyens Ölreichtum

4. April 2011

Verwundert könnte man heute feststellen, dass die westliche Unterstützung für die Freiheitsbewegungen in Tunesien und Ägypten gegen ihre herrschenden Diktatoren außer Lippenbekenntnissen kaum erwähnenswert war, während dieselben Staaten nun mit massivster militärischer Gewalt gegen Libyen vorgehen.

Dieses ‘Rätsel’ lässt sich allerdings leicht erklären. Libyen ist das afrikanische Land mit den größten Ölreserven, während Ägypten und Tunesien keine erwähnenswerten Ölvorkommen besitzen. Die westlichen internationalen Ölkonzerne haben bisher keine Kontrolle über die libyschen Ölquellen, deshalb käme diesen eine Niederlage des Ghaddafi-Regimes höchst gelegen, denn kurz danach hätten sie wieder Zugriff auf die lybischen Ölquellen.

Mal wieder ein Krieg für Öl.

01.04.2011

“Ölstaat mit Potential

Libyen verfügt über die größten Petroleumreserven Afrikas. Die einschlägigen Multis sind am ungehinderten Zugang interessiert

Jan Köstner

Der bewaffnete Konflikt in Libyen und die militärische Intervention der NATO haben die Ölproduktion des Landes in den Fokus der Interessen gerückt. Mit 46,6 Milliarden Faß (ein Faß/Barrel sind 159 Liter) verfügt Libyen über die größten nachgewiesenen Ölreserven Afrikas, liegt aber bei einer Produk­tion von etwa 1,7 Millionen Faß Rohöl pro Tag (bpd) nur an dritter Stelle hinter Angola und Nigeria. Das Land gilt zudem in bezug auf weitere Ressourcen als nicht ausreichend erforscht.

Libysches Öl, insbesondere die leichte, schwefelarme Sorte Brega aus dem Sirte-Becken, ist von hoher Qualität und auf dem internationalen Markt nur schwer zu ersetzen.

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Globale Geldschwemme treibt die Rohstoffpreise in die Höhe

12. April 2010

Seit andere Investitionen keine großen Profit mehr versprechen stürzt sich das internationale spekulative Kaptal auf die Rohstoffe und verteuert sie rasant.  Folgende lebensnotwendige Maßnahmen wären zu ergreifen: Verbot der Spekulation mit Rohstoffen, Abzug von spekulativen Kapital von den Finanzmärkten durch z.B. Millionärs- und Transaktionssteuer.

SO  11. April 2010, 16:08 Uhr

Preisexplosion bei Rohstoffen – Deutschland droht die Stotter-Inflation
Ein Kommentar von Henrik Müller

Die Rohstoffpreise ziehen kräftig an, weltweit wächst die Inflationsgefahr – doch die Notenbanken reagieren nicht. Damit wird ein Horrorszenario immer wahrscheinlicher: Stagflation, also Stotterwirtschaft bei gleichzeitig hoher Teuerung.

Hamburg – Die gegenwärtige Lage erinnert an den Sommer vor der Krise. Bis zur Jahresmitte 2008 hatte sich der Rohstoffboom in eine rauschende Party hineingesteigert: Öl, Erz, Getreide – alles wurde dramatisch teurer.

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London: Hedgefonds treiben Ölpreis nach oben

10. April 2010

Seitdem mit Kauf und Ausschlachten von Firmen keine großen Gewinne mehr zu machen sind, spekulieren Hedgefonds auf steigende Rohstoffpreise und treiben sie dadurch nach oben. Eine massive Besteuerung von Hedgefonds sowie die Einführung einer Transaktionsteuer sind dringend geboten.

SO  10. April 2010, 10:30 Uhr
Ölpreis-Spekulanten verlagern ihr Geschäft von New York nach London

Mehr und mehr verlagern die Spekulanten an den Ölmärkten Geschäfte von der New Yorker Terminbörse Nymex zur ICE, dem Handelsplatz in London. Seit Anfang Februar ist die Zahl der offenen Kontrakte in New York nur um knapp zwei Prozent gestiegen. In London dagegen hat sich die Zahl der Kontrakte im selben Zeitraum um fast 17 Prozent erhöht. Hintergrund der Verlagerung dürften die Vorschläge sein, die die US-Terminbörsenaufsicht CFTC Mitte Januar zur Begrenzung der Spekulation am amerikanischen Ölmarkt vorgestellt hat;

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Spekulierende Banken und Hedgefonds treiben Ölpreis um 35% nach oben

9. April 2010

Wie schädlich das in den Händen von Investoren sprich Spekulanten im Übermaß vorhandene Kapital eingesetzt wird, kann man täglich an den Tankstellen sehen. Ohne Spekulation würde das Fass Erdöl 55 $ statt 85 $ kosten. Deshalb muss den  internationalen Märkten spekulierendes Kapital entzogen werden. Schritte dahin wären eine Transaktionssteuer sowie eine Millionärssteuer. Des weiteren muss Spekulation verboten werden.

08. April 2010, 13:13 Uhr

Kostensteigerung seit Januar – Zocker treiben Benzinpreis um 14 Cent nach oben
Von Stefan Schultz

Der Ölpreis steigt seit Monaten – daran sind laut einer Studie auch Banken und Hedgefonds Schuld: Sie kaufen Öl, das noch gar nicht gefördert wurde, und erzeugen einen künstlichen Nachfrage-Boom. Ohne die Spekulanten könnte Benzin rund 14 Cent billiger sein.

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