Der Libyen-Krieg ein Bombengeschäft für die Rüstungsindustrie

4. April 2011

Kriege sind zum einen Bombengeschäfte für die Rüstungsindustrie, denn dabei räumen die Armeen ihre Waffenlager, die natürlich wieder aufgefüllt werden müssen, zum anderen sind sie Verkaufs-Schaus für die neusten Waffensysteme. 

25. März 2011

“Westlicher Libyen-Einsatz – Das Bombengeschäft

Von Markus Becker

Der Luftkrieg gegen das libysche Regime ist auch eine Waffenshow westlicher Rüstungskonzerne: Mehrere neue Systeme, darunter der “Eurofighter”, werden erstmals im Kampf eingesetzt – und so im Einsatz vorgeführt. Das Problem: Es scheint kaum ernstzunehmende Gegner zu geben.

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Krieg gegen Ghaddafi-Regime wegen Libyens Ölreichtum

4. April 2011

Verwundert könnte man heute feststellen, dass die westliche Unterstützung für die Freiheitsbewegungen in Tunesien und Ägypten gegen ihre herrschenden Diktatoren außer Lippenbekenntnissen kaum erwähnenswert war, während dieselben Staaten nun mit massivster militärischer Gewalt gegen Libyen vorgehen.

Dieses ‘Rätsel’ lässt sich allerdings leicht erklären. Libyen ist das afrikanische Land mit den größten Ölreserven, während Ägypten und Tunesien keine erwähnenswerten Ölvorkommen besitzen. Die westlichen internationalen Ölkonzerne haben bisher keine Kontrolle über die libyschen Ölquellen, deshalb käme diesen eine Niederlage des Ghaddafi-Regimes höchst gelegen, denn kurz danach hätten sie wieder Zugriff auf die lybischen Ölquellen.

Mal wieder ein Krieg für Öl.

01.04.2011

“Ölstaat mit Potential

Libyen verfügt über die größten Petroleumreserven Afrikas. Die einschlägigen Multis sind am ungehinderten Zugang interessiert

Jan Köstner

Der bewaffnete Konflikt in Libyen und die militärische Intervention der NATO haben die Ölproduktion des Landes in den Fokus der Interessen gerückt. Mit 46,6 Milliarden Faß (ein Faß/Barrel sind 159 Liter) verfügt Libyen über die größten nachgewiesenen Ölreserven Afrikas, liegt aber bei einer Produk­tion von etwa 1,7 Millionen Faß Rohöl pro Tag (bpd) nur an dritter Stelle hinter Angola und Nigeria. Das Land gilt zudem in bezug auf weitere Ressourcen als nicht ausreichend erforscht.

Libysches Öl, insbesondere die leichte, schwefelarme Sorte Brega aus dem Sirte-Becken, ist von hoher Qualität und auf dem internationalen Markt nur schwer zu ersetzen.

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Lafontaine: Beteiligung der Bundeswehr am Krieg in Afghanistan beenden

10. April 2010

3. April 2010 Oskar Lafontaine
Beteiligung der Bundeswehr am Krieg in Afghanistan beenden

Der Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Oskar Lafontaine, erklärt zu den schweren Gefechten nahe Kundus:

Wir bedauern den Tod der deutschen Soldaten. Wir bedauern den Tod der afghanischen Soldaten und den Tod aller Menschen, die Opfer des Krieges in Afghanistan wurden. Wir trauern mit ihren Angehörigen. Wir fordern Bundesregierung und Bundestag auf, die Beteiligung der Bundeswehr am Krieg in Afghanistan zu beenden. Den Rest des Beitrags lesen »


Afghanistan: Nicht die Ausrüstung, der Krieg ist das Problem

7. April 2010

Die einzige Partei, die für einen sofortigen Abzug der deutschen Truppen aus Aghanistan eintritt, kam über Ostern in den Nachrichten gar nicht zu Wort. Hier die Presseerklärungen seit Karfreitag.

07.04.2010 – Wolfgang Gehrcke, Jan van Aken
Nicht die Ausrüstung, der Krieg ist das Problem

„Der beste Schutz für unsere Soldatinnen und Soldaten ist, wenn wir sie endlich wieder aus Afghanistan zurückholen“, so Jan van Aken, Den Rest des Beitrags lesen »


Afghanistan-Rückkehrer mit schweren psychischen Problemen

2. November 2009

Immer mehr deutsche Soldaten kommen aus Afghanistan mit schweren psychischen Problemen zurück. International gesehen kehren 5 % der Soldaten psychisch krank aus Kriegseinsätzen zurück. Viele von diesen brauchen intensive therapeutische Behandlung, einige aber werden zu lebenden Zeitbomben mit wesentlich verringerter Reizschwelle.

Indymedia – Marko Tillmann  02.11.2009 21:37

Thüringen: Afghanistan-Rückkehrer flippt aus

Indymedia berichtet: “Ein Bundeswehr-Soldat, der vor wenigen Monaten von seinem Afghanistan-Einsatz zurückkam, ist in der Werratalkaserne im thüringischen Bad Salzungen mit einem PKW in eine Gruppe von Soldaten gefahren und hat 13 davon verletzt. Den Rest des Beitrags lesen »


Morden im US-Regierungsauftrag

29. August 2009

Nur von 2 Regierungen weiß man offiziel, dass sie ihre Gegner sogar durch Mord aus dem Weg räumen ließen. Das waren die Bush-Regierung in den USA und die israelische Regierung. Allerdings ist es US-Geheimdiensten seit 1976 explizit gesetzlich untersagt Mordanschläge durchzuführen. Wohl deshalb lagerte die US-Regierung, wie nun von der New York Times enthüllt, entsprechende Mordaufträge aus, indem sie Blackwatersöldner beauftragte, Al-Quaida-Verdächtige zu ermorden. Eine solche Anstiftung zum Mord gehört vor dem Internationalen Gerichtshof angeklagt!

junge Welt 21.08.2009

CIA privatisiert Terrorjagd

Rüdiger Göbel

Die junge Welt berichtet, dass “die Regierung von US-Präsident George W. Bush .. im Rahmen ihres selbsternannten Antiterrorkrieges nicht nur die Befragung von Gefangenen an skrupelose Privatfirmen ausgelagert, sondern auch die Jagd auf Al-Qaida” [hat]. ” So hat der US-Geheimdienst CIA Mitarbeiter der berüchtigten Söldnerfirma Blackwater vor fünf Jahren für ein geheimes Programm zur Erschießung von Terrorverdächtigen angeheuert. Den Rest des Beitrags lesen »


BND-Bericht zur “Privatisierung und Kommerzialisierung” der Kriege

21. August 2009

Scharf Links dokumentierte Auszüge aus einem BND-Bericht, der vor der Alfred Herrhausen Gesellschaft in Berlin gehalten wurde.

Scharf Links 29.7.2009

Der Bundesnachrichtendienst zur “Privatisierung und Kommerzialisierung” der Welt-Kriege.

“Rechenschaftspflichtig sind private Firmen in der Regel nur gegenüber ihren Aktionären oder Besitzern” - ”Mitarbeiter von privaten Sicherheits- und Militärdienstleistern tauchen in keiner Verwundeten- und Gefallenenstatistik auf.”

Von Reinhold Schramm

BND-Vortrag im Rahmen der Konferenz “Öffentliche Sicherheit” der Alfred Herrhausen Gesellschaft in Berlin. Den Rest des Beitrags lesen »


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