London: Hedgefonds treiben Ölpreis nach oben

10. April 2010

Seitdem mit Kauf und Ausschlachten von Firmen keine großen Gewinne mehr zu machen sind, spekulieren Hedgefonds auf steigende Rohstoffpreise und treiben sie dadurch nach oben. Eine massive Besteuerung von Hedgefonds sowie die Einführung einer Transaktionsteuer sind dringend geboten.

SO  10. April 2010, 10:30 Uhr
Ölpreis-Spekulanten verlagern ihr Geschäft von New York nach London

Mehr und mehr verlagern die Spekulanten an den Ölmärkten Geschäfte von der New Yorker Terminbörse Nymex zur ICE, dem Handelsplatz in London. Seit Anfang Februar ist die Zahl der offenen Kontrakte in New York nur um knapp zwei Prozent gestiegen. In London dagegen hat sich die Zahl der Kontrakte im selben Zeitraum um fast 17 Prozent erhöht. Hintergrund der Verlagerung dürften die Vorschläge sein, die die US-Terminbörsenaufsicht CFTC Mitte Januar zur Begrenzung der Spekulation am amerikanischen Ölmarkt vorgestellt hat;

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Spekulierende Banken und Hedgefonds treiben Ölpreis um 35% nach oben

9. April 2010

Wie schädlich das in den Händen von Investoren sprich Spekulanten im Übermaß vorhandene Kapital eingesetzt wird, kann man täglich an den Tankstellen sehen. Ohne Spekulation würde das Fass Erdöl 55 $ statt 85 $ kosten. Deshalb muss den  internationalen Märkten spekulierendes Kapital entzogen werden. Schritte dahin wären eine Transaktionssteuer sowie eine Millionärssteuer. Des weiteren muss Spekulation verboten werden.

08. April 2010, 13:13 Uhr

Kostensteigerung seit Januar – Zocker treiben Benzinpreis um 14 Cent nach oben
Von Stefan Schultz

Der Ölpreis steigt seit Monaten – daran sind laut einer Studie auch Banken und Hedgefonds Schuld: Sie kaufen Öl, das noch gar nicht gefördert wurde, und erzeugen einen künstlichen Nachfrage-Boom. Ohne die Spekulanten könnte Benzin rund 14 Cent billiger sein.

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