90 Prozent Steuern für Ackermann? .. !

1. April 2010

90 Prozent Steuern für Ackermann! Unmöglich? Nein! Unter US-Präsident Franklin D. Roosevelt hätte Ackermann nach der Weltwirtschaftskrise sogar 91 Prozent Steuer auf sein Einkommen zahlen müssen. – Internationale Wirtschaftswissenschaftler haben nun erkannt, dass, wenn sich zuviel Finanzkapital bei einer gesellschaftlichen Splittergruppe sammelt, das in engem Zusammenhang mit dem Entstehen von Wirtschaftskrisen steht.

Financial Times Deutschland vom 30.03.2010

Piketty – Wenn Reiche zu wenig Steuern zahlen

Die Krise hat der etablierten Ökonomie zugesetzt – und bahnt den Weg für Neues. Die FTD stellt jeden Dienstag einen der Wissenschaftler vor, die mit frischen Ideen zum Neustart beitragen. Heute: Thomas Piketty.
von Mathias Ohanian und Thomas Fricke

Bis vor Kurzem bewegte es vor allem Sozialforscher und Linke, wenn Einkommen stark auseinanderdrifteten. In den etablierten Modellen der Ökonomie galt der Leitsatz, dass Einkommensgefälle per se gut sind, weil sie die Leistungsanreize erhöhen.

Seit ein paar Jahren zweifeln aber auch Ökonomen an dem Leitsatz. Den Rest des Beitrags lesen »


In Kochs Hessen: Bei Großverdienern erfolgreiche Steuerfahnder ausgeschaltet

21. August 2009

Getreu dem Motto von Roland Koch “Wir wollen dem Bürger nicht jeden Euro aus der Tasche ziehen” wurden in Hessen solche Steuerfahnder aus dem Dienst gedrängt, die bei Großverdienern und Konzernen erfolgreich ausstehende Steuern eingetrieben hatten. Das war nur einer der Bausteine mit denen Roland Kochs Hessen zum neoliberalen Musterländle umbauen wollte.

Stern  21.8.2008

“Steuerfahndung Frankfurt: Eiskalt abserviert”

Der Stern berichtet, dass Steuerfahnder “als Ermittler für den Staat Millionen, auch bei den großen Banken” [holten]. “Doch plötzlich war Schluss. Plötzlich störten sie die Geschäfte und wurden als Querulanten aus dem Dienst gemobbt. Die Geschichte von Rudolf Schmenger und seinen Kollegen von der Steuerfahndung Frankfurt, die jetzt auf Gerechtigkeit hoffen.

Von Frauke Hunfeld

Es ist aber auch zum Verrücktwerden, denkt Rudolf Schmenger, und dann muss er selbst lachen. Schon wieder so eine abenteuerliche Geschichte. Schon wieder ganz nah dran. Endlich mal einen Großen angeklagt, einen, von denen es sonst immer heißt, man ließe sie laufen. Klaus Zumwinkel, Ex-Postchef, soll Steuern hinterzogen haben, mithilfe einer Stiftung in Liechtenstein. Den Rest des Beitrags lesen »


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